Es gibt ja Weihnachtsplätzchen, die gehören einfach jedes Jahr auf den Plätzchenteller. Und Terrassenplätzchen mit Marmelade sind für mich genau solche Klassiker! Diese hübschen, kleinen Türmchen aus zartem Mürbeteig, mit einer fruchtigen Füllung dazwischen und ein wenig Puderzucker obendrauf – da kann man doch eigentlich gar nicht widerstehen, oder?
Ich finde ja, gerade die traditionellen Plätzchen haben ihren ganz besonderen Charme. Kein großes Gedöns, keine ausgefallenen Zutaten, sondern einfach gutes Weihnachtsgebäck, wie man es schon von früher kennt. Und Terrassenplätzchen sind dabei auch noch besonders hübsch anzusehen. Durch die unterschiedlich großen Kekse, die übereinandergesetzt werden, entstehen kleine Terrassen, die auf jedem Plätzchenteller richtig etwas hermachen. Fast zu schade zum Essen. Aber eben nur fast! :)
Was ich an diesen klassischen Weihnachtsplätzchen außerdem so gerne mag: Ihr könnt sie ganz nach Eurem Geschmack füllen. Ob mit einer leicht säuerlichen Johannisbeerkonfitüre, Himbeermarmelade oder einer anderen Lieblingssorte – die fruchtige Füllung passt wunderbar zum buttrigen Mürbeteig. Und wenn die Plätzchen ein wenig durchgezogen sind, verbinden sich die Aromen besonders schön.
Falls Ihr also auf der Suche nach einem schönen Rezept für Eure Weihnachtsbäckerei seid, dann solltet Ihr diese Terrassenplätzchen unbedingt auf Eure Liste setzen. Sie machen nicht nur auf dem eigenen Plätzchenteller etwas her, sondern eignen sich auch wunderbar als kleines Mitbringsel aus der Küche. Und sind wir mal ehrlich: Selbst gebackene Plätzchen sind doch immer noch die schönsten Geschenke, oder?
Warum Du diese Terrassenplätzchen unbedingt backen musst:
- sie schmecken wahnsinnig lecker
- Teig lässt sich vorbereiten und kann bei Bedarf verarbeitet werden
- sind variabel: Einfach Marmelade nach Wahl und Geschmack verwenden
- Ausstechplätzchen – können auch mit Kindern gebacken werden

Zutaten für Omas leckere Terrassenplätzchen zum Ausstechen:
Teig ausreichend für ca. 40 Stück:
Ich verwende diesen Ausstecher
250 g weiche Butter
100 g Puderzucker
Abgeriebene Zitronenschale einer halben Zitrone
1 Prise Salz
1 Eigelb
300 g Mehl
50 g Speisestärke
50 g gemahlene Mandeln
Außerdem:
Johannisbeer-Gelee oder Himbeer-Marmelade, Orangemarmelade ohne Stücke ist auch lecker
Puderzucker

Zubereitung für Omas leckere und fruchtige Terrassenplätzen:
Alle Teigzutaten miteiander verkneten, in Folie wickeln und für mindestens eine Stunde kalt stellen.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 4 mm dick ausrollen (das geht ganz super mit so einem Ausroller), dann die Teig-Quadrate oder was auch immer Ihr zum Ausstechen benutzt, ausstechen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (pro Größe eines erleichter später das Zusammensetzen).
Den Backofen auf 190 °C (170 °C Umluft) vorheitzen. Die Bleche nacheinander auf der 2. Schiene von unten für ca. 7 – 9 Minuten hell ausbacken. Abkühlen lassen.
Die Marmelade leicht erwärmen, so lässt sie sich leichter auf die Kekse verteilen, dann jeweils einen Klecks auf den größten und zweitgrößten Keks geben und die Türmchen zusammen setzen. Auf einem Gitterrost etwas ruhen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Zum Aufbewahren in luftdicht verschlossene Keksdosen geben. Die Plätzchen halten so mindestens 14 Tage.



Terrassenplätzchen – Omas klassisches Rezept mit Marmelade
Description
Einfaches und gelingsicheres Rezept für Terrassenplätzchen mit Marmelade
Zutaten
- Teig ausreichend für ca. 40 Stück:
Ich verwende diesen Ausstecher
- 250 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker
- Abgeriebene Zitronenschale einer halben Zitrone
- 1 Prise Salz
- 1 Eigelb
- 300 g Mehl
- 50 g Speisestärke
- 50 g gemahlene Mandeln
- Außerdem:
- Johannisbeer-Gelee oder Himbeer-Marmelade, Orangemarmelade ohne Stücke ist auch lecker
- Puderzucker
Zubereitung
- Alle Teigzutaten miteiander verkneten, in Folie wickeln und für mindestens eine Stunde kalt stellen.
- Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 4 mm dick ausrollen (das geht ganz super mit so einem Ausroller), dann die Teig-Quadrate oder was auch immer Ihr zum Ausstechen benutzt, ausstechen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (pro Größe eines erleichter später das Zusammensetzen).
- Den Backofen auf 190 °C (170 °C Umluft) vorheitzen. Die Bleche nacheinander auf der 2. Schiene von unten für ca. 7 – 9 Minuten hell ausbacken. Abkühlen lassen.
- Die Marmelade leicht erwärmen, so lässt sie sich leichter auf die Kekse verteilen, dann jeweils einen Klecks auf den größten und zweitgrößten Keks geben und die Türmchen zusammen setzen. Auf einem Gitterrost etwas ruhen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
- Zum Aufbewahren in luftdicht verschlossene Keksdosen geben. Die Plätzchen halten so mindestens 14 Tage.
Welche Marmelade eignet sich am besten für Terrassenplätzchen?
Für klassische Terrassenplätzchen eignen sich besonders gut Johannisbeer- oder Himbeergelee. Ich mag es ja gerne, wenn die Füllung eine leichte Säure mitbringt, denn die passt einfach wunderbar zu den süßen Mürbeteigplätzchen. Ihr könnt aber natürlich auch Aprikosenkonfitüre oder Eure persönliche Lieblingsmarmelade verwenden. Wichtig ist nur, dass sie nicht zu flüssig ist, damit Euch die kleinen Plätzchentürmchen nicht auseinanderrutschen. Besonders hübsch wird es mit einem roten Gelee, das zwischen den einzelnen Schichten hervorblitzt.
Wie bekomme ich Terrassenplätzchen schön mürbe?
Das Wichtigste bei Mürbeteig ist, dass Ihr ihn nicht zu lange knetet. Sobald sich die Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verbunden haben, ist er fertig. Anschließend sollte er ausreichend Zeit im Kühlschrank bekommen, damit er sich gut ausrollen und ausstechen lässt. Achtet außerdem darauf, die Plätzchen nicht zu dunkel zu backen. Sie sollten nur leicht Farbe bekommen, damit sie schön zart bleiben. Die genaue Backzeit richtet sich natürlich nach der Größe und Dicke Eurer Kekse.
Warum verlaufen meine Terrassenplätzchen beim Backen?
Wenn die ausgestochenen Plätzchen im Ofen ihre Form verlieren, war der Teig möglicherweise zu warm. Gerade bei feinen Mürbeteigplätzchen ist es wichtig, dass die Butter nicht schon vor dem Backen zu weich wird. Sollte der Teig beim Ausstechen sehr weich geworden sein, könnt Ihr die ausgestochenen Kekse vor dem Backen noch einmal kurz kalt stellen. So behalten die verschiedenen Größen ihre schöne Form und lassen sich später ordentlich aufeinandersetzen.
Wie lange sind Terrassenplätzchen haltbar?
Gut verschlossen und kühl gelagert können Terrassenplätzchen mit einer klassischen Konfitürenfüllung ungefähr zwei bis drei Wochen haltbar sein. Voraussetzung ist natürlich, dass Ihr sie vollständig auskühlen lasst, bevor Ihr sie zusammensetzt und in die Dose packt. Bewahrt sie am besten an einem trockenen, kühlen Ort auf. Bei einer anderen Füllung, beispielsweise mit Sahne oder einer frischen Creme, kann die Haltbarkeit deutlich kürzer sein.
Kann man Terrassenplätzchen schon vor Weihnachten backen?
Unbedingt! Terrassenplätzchen lassen sich prima vorbereiten. Ihr könnt beispielsweise die einzelnen Mürbeteigplätzchen bereits einige Tage im Voraus backen und zunächst ungefüllt in einer gut schließenden Keksdose aufbewahren. Kurz vor dem Zusammensetzen gebt Ihr die Marmelade dazwischen. Gefüllte Plätzchen werden mit der Zeit etwas weicher, was ich persönlich bei solchen Klassikern sogar sehr gerne mag.
Was ist der Unterschied zwischen Terrassenplätzchen und Spitzbuben?
Beide gehören zu den klassischen gefüllten Weihnachtsplätzchen und werden häufig aus Mürbeteig hergestellt. Der Unterschied liegt vor allem in der Form. Bei Spitzbuben werden normalerweise zwei gleich große Kekse zusammengesetzt, wobei der obere Keks eine kleine Öffnung besitzt, durch die man die Marmelade sehen kann. Terrassenplätzchen bestehen dagegen aus mehreren unterschiedlich großen Keksen, die übereinandergestapelt werden. Dadurch entsteht die typische kleine Treppen- beziehungsweise Terrassenform. Geschmacklich sind sich beide Gebäcke ziemlich ähnlich – und lecker sind sie ohnehin!

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