Ist der Herbst nicht eine fabelhafte Zeit, um Kuchen zu backen? Neben Äpfeln, Birnen und Zwetschgen haben jetzt auch die wunderbaren Quitten ihren großen Auftritt! Ihr feines, unverwechselbares Aroma macht sie zu etwas ganz Besonderem – und in Kombination mit einer herrlich cremigen Käsekuchenfüllung sind sie einfach unwiderstehlich.
Mein cremiger Quitten-Käsekuchen mit Quark und Schmand vereint das Beste aus zwei Welten: eine wunderbar zarte, cremige Käsekuchenmasse und die fruchtige, leicht säuerliche Note der Quitten. Das Ergebnis ist ein köstlicher Herbstkuchen, der nicht nur wunderbar schmeckt, sondern auch eine schöne Abwechslung zum klassischen Käsekuchen mit Äpfeln oder Kirschen ist.
Vielleicht habt Ihr Quitten bisher hauptsächlich zu Gelee, Marmelade oder Kompott verarbeitet? Dann solltet Ihr unbedingt einmal diesen Käsekuchen mit Quitten ausprobieren! Er ist perfekt für eine gemütliche Kaffeetafel, einen herbstlichen Sonntagnachmittag oder einfach als süße kleine Auszeit zwischendurch.
Also, schnappt Euch ein paar duftende Quitten und lasst uns gemeinsam einen wunderbar cremigen Herbstkuchen backen!

Warum Ihr diesen cremigen Quitten-Käsekuchen lieben werdet:
- Käsekuchen geht immer – dieser hier wird dank der Zugabe von Schmand ganz besonders cremig
- Die cremige Käsemasse harmoniert ganz fabelhaft mit den säuerlichen Quitten
- Quitten sind mal etwas Anderes und werden Eure Gäste sicher begeistern!

Zutaten für den saftigen Käsekuchen mit frischen Quitten:
Zutaten für eine Springform von 26 cm Durchmesser:
Für die Quitten
600 g Quitten
1 TL Vanillepaste
3 EL Zitronensaft
2 EL Zucker
Für den Mürbeteig
250 g Mehl
75 g Zucker
1 Prise Salz
125 g weiche Butter
1Ei
Für die Füllung
500 g Quark (Magerstufe)
400 g Schmand
2 Eier
100 g Zucker
1 EL Vanille-Paste
30 g Speisestärke
1 TL Zitronenabrieb
100 ml Sahne
1 Handvoll Mandeln gehackt

Zubereitung herbstlicher Käsekuchen mit Quitten:
Zunächst die Quitten schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Quittenviertel in Stücke schneiden und in einen kleinen Topf geben. Die Quittenwürfel mit 100 ml Wasser dünsten. Vanillearoma, Zitronensaft und Zucker zugeben und aufkochen. Topf mit einem Deckel verschließen und 5 – 10 Minuten bissfest dünsten. Flüssigkeit abgießen und Quitten abkühlen lassen.
Für den Mürbeteig alle Zutaten in einer Rührschüssel mischen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Für eine halbe Stunde kaltstellen. Den Backofen auf 175 °C (Umluft: 155 °C) vorheizen. Springformboden mit Backpapier auslegen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform legen. Auf dem Springformboden festdrücken, dabei einen 5 cm hohen Rand hochziehen. Boden einige Male mit einer Gabel einstechen.
Quark, Schmand und Eier verrühren. Zucker, Speisestärke, Zitronenabrieb und Sahne zugeben und verrühren. Die Quarkmasse auf dem Kuchen verteilen. Quittenstücke vorsichtig darauf verteilen. Mandeln grob hacken und darüber streuen. Auf der zweiten Schiene von unten für ca. 55 – 60 Minuten backen. Käsekuchen auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen. Kuchen aus der Form lösen und bis zum Servieren kaltstellen.
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Quitten-Käsekuchen – herrlich cremig und fruchtig
- Gesamtzeit: 90
- Portionen: 12 1x
Description
Einfaches Rezept für einen cremigen und fruchtigen Käsekuchen mit Quitten
Zutaten
- Zutaten für eine Springform von 26 cm Durchmesser:
- Für die Quitten
- 600 g Quitten
- 1 TL Vanillepaste
- 3 EL Zitronensaft
- 2 EL Zucker
- Für den Mürbeteig
- 250 g Mehl
- 75 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 125 g weiche Butter
- 1Ei
- Für die Füllung
- 500 g Quark (Magerstufe)
- 400 g Schmand
- 2 Eier
- 100 g Zucker
- 1 EL Vanille-Paste
- 30 g Speisestärke
- 1 TL Zitronenabrieb
- 100 ml Sahne
- 1 Handvoll Mandeln gehackt
Zubereitung
- Zunächst die Quitten schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Quittenviertel in Stücke schneiden und in einen kleinen Topf geben. Die Quittenwürfel mit 100 ml Wasser dünsten. Vanillearoma, Zitronensaft und Zucker zugeben und aufkochen. Topf mit einem Deckel verschließen und 5 – 10 Minuten bissfest dünsten. Flüssigkeit abgießen und Quitten abkühlen lassen.
- Für den Mürbeteig alle Zutaten in einer Rührschüssel mischen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Für eine halbe Stunde kaltstellen. Den Backofen auf 175 °C (Umluft: 155 °C) vorheizen. Springformboden mit Backpapier auslegen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform legen. Auf dem Springformboden festdrücken, dabei einen 5 cm hohen Rand hochziehen. Boden einige Male mit einer Gabel einstechen.
- Quark, Schmand und Eier verrühren. Zucker, Speisestärke, Zitronenabrieb und Sahne zugeben und verrühren. Die Quarkmasse auf dem Kuchen verteilen. Quittenstücke vorsichtig darauf verteilen. Mandeln grob hacken und darüber streuen. Auf der zweiten Schiene von unten für ca. 55 – 60 Minuten backen. Käsekuchen auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen. Kuchen aus der Form lösen und bis zum Servieren kaltstellen.
- Zubereitungszeit: 30
- Cook Time: 60
- Cuisine: Deutsch
Häufige Fragen zum Quitten-Käsekuchen
Muss ich Quitten für den Käsekuchen vorher kochen?
Ja, das ist in den meisten Fällen empfehlenswert. Quitten sind im rohen Zustand sehr fest und werden beim Backen nicht immer ausreichend weich. Am besten schält Ihr die Früchte, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in kleine Stücke oder Spalten. Anschließend könnt Ihr sie mit etwas Wasser, Zitronensaft und nach Belieben Zucker einige Minuten sanft köcheln lassen, bis sie weich, aber noch formstabil sind. So bekommen die Quitten eine wunderbar zarte Konsistenz und lassen sich perfekt im Käsekuchen verarbeiten.
Welche Quittensorte eignet sich am besten zum Backen?
Sowohl Apfelquitten als auch Birnenquitten eignen sich hervorragend für einen Quitten-Käsekuchen. Apfelquitten sind häufig etwas fester und besonders aromatisch, während Birnenquitten je nach Sorte ein etwas weicheres Fruchtfleisch haben können. Entscheidend ist, dass die Quitten reif und aromatisch sind. Beide Sorten lassen sich wunderbar für Kuchen, Kompott und andere herbstliche Köstlichkeiten verwenden.
Kann ich Quitten-Käsekuchen bereits am Vortag backen?
Unbedingt! Wie jeder andere Käsekuchen schmeckt auch dieser Quitten-Käsekuchen besonders gut, wenn er ausreichend Zeit zum Durchkühlen hatte. Ihr könnt ihn deshalb wunderbar am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. So wird die Käsekuchenmasse schön schnittfest und die Aromen können sich wunderbar verbinden.
Wie bewahre ich Quitten-Käsekuchen am besten auf?
Bewahrt den vollständig ausgekühlten Käsekuchen gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Dort hält er sich in der Regel etwa drei bis vier Tage, sofern er hygienisch zubereitet und durchgehend gekühlt wurde. Nehmt ihn nach Belieben etwa 15 bis 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sich sein Aroma besonders schön entfalten kann.
Warum bekommt mein Käsekuchen beim Backen Risse?
Risse entstehen häufig, wenn der Käsekuchen zu heiß gebacken wird oder zu schnell abkühlt. Backt ihn deshalb möglichst bei moderater Temperatur und lasst ihn nach Ende der Backzeit langsam abkühlen. Ein leichtes Wackeln in der Mitte ist bei vielen Käsekuchen zunächst ganz normal – beim Auskühlen wird die Masse noch fester.
Kann ich statt Quitten auch Äpfel oder Birnen verwenden?
Natürlich! Wenn gerade keine Quitten Saison haben, könnt Ihr den Käsekuchen auch mit Äpfeln oder Birnen zubereiten. Besonders aromatisch schmeckt er mit leicht säuerlichen Äpfeln. Birnen sorgen hingegen für eine mildere, süßere Fruchtnote. Je nach Sorte und Reifegrad müssen die Früchte nicht unbedingt vorgegart werden.

Und? Schon ausprobiert?
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Ich wünsch’ Euch was!
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