Es ist mal wieder allerhöchste Zeit für ein leckeres Brot hier auf dem Blog, findet Ihr nicht auch? Nachdem ich in meinen Statistiken gesehen habe, dass derzeit meine tolle “Bierbrot-Backmischung” super viel Zulauf erhält (ist eben auch gerade zur Grillsaison spitzenmäßig als Geschenk!), habe ich für Euch noch ein weiteres köstliches Rezept für ein herzhaftes Sauerteig-Mischbrot im Topf gebacken, das ohne großes Zutun einfach easy peasy gelingt!
Ihr wisst ja bereits, dass ich ein großer Fan von selbst gebackenem Brot bin… mindestens einmal pro Woche gibt es hier ein frisches Brot von Muddi, da weiß ich nämlich, was drin ist und es schmeckt uns! Außerdem genieße ich jedesmal auf ‘s Neue den Moment, wo ich es – noch lauwarm -anschneiden und die erste Scheibe mit etwas Butter darauf naschen kann, das ist soooooo gut!
Mein heutiges Exemplar für Euch ist eine Mischung aus Weizen-Roggen- und Emmer-Mehl und wird mit Sauerteig zubereitet (solltet Ihr kein Emmer-Mehl haben oder bekommen, nehmt Ihr einfach Roggen-Vollkornmehl). Das Brot ist von der Krume fest, aber schön saftig und die Kruste kracht, dank gusseisernem Topf. Ich kann es Euch nur wärmstens ans Herz legen, es ist echt lecker!
Rezept für herzhaftes Sauerteig-Mischbrot im Topf gebacken
500 g Weizenmehl
200 g Weizenvollkornmehl
150 g Roggenmehl
100 g Emmermehl
1 TL Zucker
20 g frische Hefe
75 g Roggensauerteig (entweder selbst angesetzt oder Fertigprodukt)
550 g Wasser
20 g Melasse
20 g weiche Butter
3 gute TL Salz
Zubereitung herzhaftes Sauerteig-Mischbrot im Topf gebacken
Zucker und Hefe in 50 ml Wasser auflösen und kurz angehen lassen, dann mit den restlichen Zutaten (bis auf das Salz) in die Schüssel der Küchenmaschine geben und ca. 2 Minuten kneten. Salz dazugeben und weitere 5 Minuten weiter kneten. Teig zugedeckt 1,5 Stunden gehen lassen, dabei jeweils nach 30 Minuten einmal falten.
Teig zu einer Kugel formen und in einem sehr gut gemehlten Gärkorb 60 Minuten zugedeckt gehen lassen. Backofen mitsamt dem großen gusseisernen Topf (26 cm) mit Deckel auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) aufheizen. Topf aus dem Ofen nehmen, Deckel abnehmen, das Brot vorsichtig in den Topf geben. Deckel darauf und 20 Minuten bei 250 backen. Temperatur auf 230 °C reduzieren und 10 Minuten, dann Temperatur auf 200 °C reduzieren und 20 Minuten fertig backen. Topf aus dem Ofen holen, das Brot herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Ich wünsch’ Euch was!
Andrea
9 Kommentare
Stephie
Hallo Andrea,
ich habe noch eine größere Menge Roggenvollkornmehl, die ich gerne verarbeiten würde. Kann ich auch einfach weniger Weizen und mehr Roggen nehmen? Muss ich die Flüssigkeitsmenge dann anpassen? Liebe Grüße und danke schonmal.
Andrea
Ja, dann solltest Du die Flüssigkeitsmenge in jeden Fall etwas erhöhen.
Gutes Gelingen!
Irina Schulze-Hahner
Schönes Brot ! Meines ist nur zu dunkel. Gehst Du mit der Temperatur runter ?
Andrea
Uhhhh ja, sorry! habs in der Beschreibung noch ergänzt!
Hoffe, es war trotzdem genießbar!
Liebe Grüße
Andrea
Martina
Ich habe es gerade im Ofen…anstatt Emmer habe ich Dinkel verwendet..und zusätzlich noch meine eigene brotgewürze dazu gegeben…warte nur auf das fertige Brot…riecht aber schon unheimlich viel versprechend!danke
Andrea
Das klingt sehr gut 🙂
Renate
Lieben Dank, Andrea! Dann muss ich das Brot demnächst unbedingt mal ausprobieren 🙂
GLG Renate
Renate
Hallo liebe Andrea!
Dein Brot sieht soooo fantastisch aus! Und diese wunderbare Kruste…hach, ich bin begeistert! Pflegst du deinen Sauerteig selber oder benutzt du ein Fertigprodukt? Ich habe das mit dem selber hegen und pflegen mal versucht, bin aber 2mal kläglich gescheitert. Das Fertigprodukt wartet noch auf seinen Einsatz. Emmermehl kenne ich auch nur vom “Hörensagen”, aber ich denke, dass es das bei uns im Reformhaus gibt.
Ich wünsche dir noch eine feine Woche!
Liebe Grüße, Renate
Andrea
Liebe Renate,
manchmal hab’ ich welchen im Kühlschrank und manchmal nehm’ ich den aus dem Reformhaus. Einen großen Unterschied konnte ich bisher nicht feststellen.
Und das Emmermehl ist eine alte Weizensorte, ist aber für dieses Brot kein Muss, kannst Du auf jeden Fall ersetzen.
Ganz liebe Grüße an Dich,
Andrea