All Time Classics Cheesecake

Klassischer cremiger Käsekuchen nach Papas Rezept

Lang, lang ist’s her, dass ich den Käsekuchen meines Vaters gegessen habe, denn mit diesem Rezept meines Vaters ging es mir so – wie mit vielen anderen Familienrezepten zuvor -, dass ich mich nicht herangetraut habe… daher musste ich hier fast sieben Jahre bloggen, bis ich dieses Rezept zum ersten Mal nachbacke und Euch zeige! Das mag sicher für den Einen oder Anderen von Euch komisch erscheinen, aber ich wollte ihn einfach so in Erinnerung behalten, wie ich ihn zuletzt von ihm gegessen hatte….. da ich früher wahnsinnig gerne in der Backstube war, weiß ich noch sehr gut, wie er seinen Käsekuchen zubereitete: er hatte einen riesigen Kupferkessel, in dem wurde die Käsemasse geschlagen und der Eischnee wurde von ihm anschließend ganz vorsichtig mit den Händen untergehoben, dann kam diese Masse in die vorbereiteten Springfomen…

 

Nun habe ich mich endlich mal herangetraut ans Familienrezept „klassischer cremiger Käsekuchen„, allerdings mit einer klitzekleinen Änderung: ich nehme Quark von 20 %, bei meinem Vater war es generell Schichtkäse. Ich finde, dadurch wird er noch eine Spur cremiger und wer mag das nicht? Und noch einen Tipp von meinem Babba: schneidet nach ca. 25 – 30 Minuten ca. 1 cm vom Rand ringsherum den Kuchen einmal vorsichtig ein, dann kann sich die Käsemasse wunderbar bewegen und der Kuchen reißt nicht ein – klappt meitens!

Ich liebe diesen Kuchen wirklich sehr und mag ihn genau so,  ich bin nämlich absolut kein Fan von diesen Käsetorten mit mächtig viel Butter oder mit fertigem Vanillepudding… so pur und einfach ist er in meinen Augen am Allerbesten! Probiert es doch mal aus… ich freue mich riesig über Euer Feedback!

Und falls Ihr es gerne noch ein wenig fruchtig mögt, dann macht Euch einfach eine Schale mit frischen Erdbeeren oder anderen Beeren dazu… schmeckt himmlisch!

 

Klassischer cremiger Käsekuchen einfach lecker

 

Klassischer cremiger Käsekuchen

 

Für eine Springform von 26 cm Durchmesser: 

Boden: 

275 g Mehl

125 g Butter

1 Ei

1 TL Vanillepaste (alternativ 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker)

75 g Zucker

2 TL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone

 

Füllung:

1 kg Mager-Quark (ich nehme in der Regel 500 g Magerquark und 500 g 20 %igen )

200 g Zucker

5 Eier getrennt

40 g Speisestärke

1 EL Vanille-Paste

1 EL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone (oder mehr, wenn Ihr es zitroniger mögt)

6 EL Sahne

4 EL Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

 

Zutatenliste auf englisch

 

Klassischer cremiger Käsekuchen nach Papas Rezept - ganz einfach und gelingsicher

 

Eine Springform mit Butter oder Margarine fetten. Für den Mürbeteigboden Mehl, Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, Zitrone, Vanille und Butter in Stückchen zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Teig ausrollen und in die Form geben, dabei auch den Rand ausbilden. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und bis die Füllung fertig ist kalt stellen.

Backofen vorheizen auf 175 °C (155 °C Umluft). Eiweiß mit zwei EL Zucker aufschlagen. Beiseite stellten. Quark mit Eigelb, restlichen Zucker, Zitronenabrieb, Vanille, Sahne, Rapsöl und Speisestärke glatt rühren. Zunächst die Hälfte des geschlagenen Eiweiß einrühren, danach den Rest ganz vorsichtig unterheben.(Das ist wichtig, damit der Kuchen schön locker wird!)  Masse in die Springform füllen. 

Kuchen für 25 Minuten backen, dann vorsichtig ringsherum in 1 cm Abstand vom Rand einschneiden. Weitere 30 – 35 Minuten backen. Im ausgeschalteten Backofen für 30 Minuten auskühlen lassen, dann Tür öffnen und weitere 30 Minuten abkühlen, dann aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Aus der Form lösen und bis zum Servieren kalt stellen. Eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. 

 

Gelingsicheres Rezept für Klassischer cremiger Käsekuchen nach Papas Rezept

 

Rezept Klassischer cremiger Käsekuchen zum Drucken

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Weltbester cremiger Käsekuchen – ganz einfaches Rezept

  • Zubereitungs-Zeit: 45
  • Cook Time: 60
  • Gesamtzeit: 1 hour 45 minutes

Zutaten

Scale

Für eine Springform von 26 cm Durchmesser

Boden

  • 275 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillepaste (alternativ 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker)
  • 75 g Zucker
  • 2 TL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone

Füllung

  • 1 kg Quark (ich nehme in der Regel 500 g Magerquark und 500 g 20 %igen)
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier getrennt
  • 40 g Speisestärke
  • 1 EL Vanille-Paste
  • 1 EL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone (oder mehr, wenn Ihr es zitroniger mögt)
  • 6 EL Sahne
  • 4 EL Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

Zubereitung

  1. Eine Springform mit Butter oder Margarine fetten. Für den Mürbeteigboden Mehl, Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, Zitrone, Vanille und Butter in Stückchen zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig in Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Teig ausrollen und in die Form geben, dabei auch den Rand ausbilden. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und bis die Füllung fertig ist kalt stellen.
  3. Backofen vorheizen auf 175 °C (155 °C Umluft). Eiweiß mit zwei EL Zucker aufschlagen. Beiseite stellten. Quark mit Eigelb, restlichen Zucker, Zitronenabrieb, Vanille, Sahne, Rapsöl und Speisestärke glatt rühren. Zunächst die Hälfte des geschlagenen Eiweiß einrühren, danach den Rest ganz vorsichtig unterheben. Das ist wichtig, damit der Kuchen schön locker wird!
  4. Masse in die Springform füllen.
  5. Kuchen für 25 Minuten backen, dann vorsichtig ringsherum in 1 cm Abstand vom Rand einschneiden. Weitere 30 – 35 Minuten backen. Im ausgeschalteten Backofen für 30 Minuten auskühlen lassen, dann Tür öffnen und weitere 30 Minuten abkühlen, dann aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Aus der Form lösen und bis zum Servieren kalt stellen. Eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Nährwerte

  • Serving Size: 12

 

Ich wünsch‘ Euch was!

Andrea

Comments (8)

  • Liebe Andrea,
    dieser Käsekuchen sieht traumhaft aus und schmeckt auch so. Weil ich von Käsekuchen nicht genug kriegen kann, stand das Rezept schon lange auf meiner Liste. Gestern habe ich den Käsekuchen endlich gebacken und kann ihn nur allen empfehlen, die einen klassischen Käsekuchen essen möchten, der nicht nur wahnsinnig lecker schmeckt, sondern auch noch schnell gemacht ist. Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Nur der Tip mit dem Einschneiden von deinem Papa hat bei mir nur halb geklappt: der Kuchen ist zwar nicht gerissen, man sieht aber, wo ich ihn eingeschnitten habe. Was habe ich falsch gemacht? Würde mich über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Vielleich backt Dein Ofen ein wenig schneller und es war schon etwas zu spät zum Einschcneiden… Probiere es doch beim nächsten Mal ein paar Minuten früher.
      LG Andrea

      Antworten
  • Hallo!
    Das Rezept klingt wirklich super, auch weil es endlich eines ohne Puddingpulver ist.
    Ich habe noch nie mit Vanillepaste gebacken und auch gerade keine daheim. Kann ich stattdessen auch Vanillezucker verwenden?
    Danke und viele Grüße!

    Antworten
    • Ich mag die Rezepte mit Puddingpulver nicht 🙂
      Du kannst gerne auch Vanillezucker nehmen. Vanillepaste ist ein wenig intensiver.
      LG Andrea

      Antworten
  • Super cremig und lecker!

    Antworten
  • Liebe Andrea,

    meine Freundin und ich haben beide deinen klassischen Käsekuchen nach gebacken ich habe ihr deine Seite wärmstens empfohlen denn alles was ich bis jetzt gebacken oder gekocht habe ist definitiv perfekt gelungen danke dir schon mal dafür.

    Wir haben uns für diesen klassischen Käsekuchen entschieden weil es uns sehr wichtig ist dass alle Zutaten in unseren Gerichten transparent sind somit war es eine wahre Freude zu lesen dass in einem Käsekuchen mal kein Vanille Pudding enthalten ist, was auch sehr wichtig ist die Zuckermenge die hier geringer war als in anderen Rezepten und trotzdem für unseren Geschmack perfekt gesüßt war. Mir sind die meisten Käsekuchen nicht cremig genug umso mehr hat es mich gefreut dass Sahne und 20-prozentiger Quark ein Bestandteil dieses Rezepts sind was den Kuchen sehr cremig gemacht hat. Um zum Schluss zu kommen ich würde jedem dieses Rezept empfehlen da die Mengenangaben perfekt sind und somit ein Gelingen garantiert, und es schmeckt einfach nur himmlisch jeder war von diesen Käsekuchen begeistert vor allem die Familie meiner Freundin denn es war der Geburtstagskuchen ihres Mannes.

    Antworten
  • Ein ganz tolles Rezept!! Gelingt garantiert – sogar mir beim allerersten Versuch, obwohl ich echt keine Bäckerin bin. Ehrlich wahr: ich habe extra für diesen Kuchen überhaupt erst eine Springform angeschafft. Da seht Ihr mal wie viel ich backe… Gut, wer lesen kann, ist klar im Vorteil, denn ich bin direkt in die Vollen gegangen und habe eine 28Ø Form gekauft, obwohl das Rezept für eine 26Ø Form ausgelegt ist. Funktioniert aber genauso gut. =D Da hat man sogar noch ein bisschen Spiel, falls der Kuchen zu sehr aufgeht oder falls man hinterher noch einen Fruchtspiegel drauf machen möchte, doch dazu später mehr…
    Jedenfalls gefällt mir, dass es eins der ganz wenigen Rezepte ist, die OHNE Vanillepuddingbeutel auskommen (die Oma würde im Grab rotieren, würde ich sowas anfassen) und dennoch so sicher gelingt und super ausgewogen vom Geschmack (Süße vs. Säure) und fest genug, aber gleichzeitig locker von der Konsistenz ist.
    Ich hasse ja so Menschen, die unter ein Rezept kommentieren „ganz gutes Rezept, aber ich habe 99% aller Zutaten ausgetauscht und alles ganz anders gemacht und ich glaube, dadurch wird es noch viel besser“, aber ich wollte Euch nur wissen lassen, dass das Rezept auch glutenfrei möglich ist. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant. Ich habe nämlich beim zweiten Versuch für die Mutti mit ihrer Glutenunverträglichkeit das Mehl komplett mit Dinkelmehl ersetzt, klappt und schmeckt genauso. Alternativ geht sicher auch so ein glutenfreies Universalmehl. Außerdem habe ich statt Quark Skyr benutzt, weil ich es zufällig grad in ausreichender Menge im Haus hatte. Quark und Skyr sind also gut austauschbar. Außerdem habe ich beim zweiten Versuch noch einen Fruchtspiegel aus Blaubeeren, 2EL Agavendicksaft, 2EL Chia und 1EL Zitronensaft drüber gemacht. Schmeckt auch himmlisch. 😉

    Antworten
    • Tausend Dank für Deinen netten und ausführlichen Kommentar!!
      Liebe Grüße an Dich, Andrea

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