Letzter Sonntag im Monat … Ihr wisst es bereits: “Bake-Together – die Backüberraschung” ist am Start. In diesem Monat geht es um ‘Süsses aus Südtirol“. Hat sich einfach so ergeben, weil ich hier auf der Seiser Alm zum Skifahren bin und diese Küche wahnsinnig liebe. Ich konnte Marc von dem Thema überzeugen und Tadaaa: Hier gibt es heute einen super fruchtigen Südtiroler Aufelstrudel mit Mürbeteig – eine herrlich saftige und aromatische Variante des klassischen Apfelstrudels.
Während der klassische Apfelstrudel mit dünnem Strudelteig zubereitet wird, sorgt bei der traditionellen Südtiroler Variante ein buttriger Mürbeteig für die Hülle und ist vor allem für all diejenigen, die sich einen Strudelteig nicht zutrauen, der unkompliziertere Teig. Für mich gehört ein leckerer Apfelstrudel auf jeden Fall in der kalten Jahreszeit mehrfach auf den Tisch, ob als Dessert mit Vanillesauce oder auch zur Kaffeestunde mit etwas Eis oder einem Klecks Sahne, wir lieben ihn hier sehr und denken dabei dann immer gerne an schöne Urlaubstage in Südtirol! Also, backt diesen leckeren Strudel und dann macht es Euch schnell gemütlich mit einem dicken Stück davon!

Was unser Bake Together ist, muss ich Euch nicht mehr erkären, oder? Immer am letzten Sonntag des Monats gibt es von Marc und mir jeweils ein Rezept zu einem zuvor ausgewählten Thema, so habt Ihr gleich zwei fabelhafte Rezepte zur Hand und warum wir das machen, könnt Ihr gerne hier nachlesen!


Zutaten saftiger Südtiroler Apfelstrudel mit Mürbeteig
Ausreichend für einen großen Strudel oder aber 2 kleine Exemplare:
Teig:
300 g Mehl
175 kalte Butter
1 Ei
100 g Puderzucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
Füllung:
800 g Äpfel
30 g Semmelbrösel
90 g brauner Zucker
30 g Sultaninen
2 EL Rum (ersatzweise Orangensaft)
1 TL Zimt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
Bestreichen:
1 Eigelb
2 EL Milch

Einfache Zubereitung saftiger Apfelstrudel mit Mürbeteig aus Südtirol
Alles Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben. Die Butter dafür in Würfel schneiden. Mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine zu einem krümeligen Teig kneten. Anschließend mit den Händen rasch zusammenkneten, zu einer Scheibe formen und in Folie gepackt für ca. 30 Minuten kühlen.
Die Sultaninen (oder Rosinen) für ca. 15 Minuten im Rum einlegen. Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Brösel, Sultaninen (gerne mit dem Rum), Vanille, Zimt und Zitronenschale zufügen und alles gut miteinander vermischen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze verteilen.
Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 30 cm groß ausrollen. Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig direkt darauf geben (das ist wichtig, weil er sich mitsamt der Füllung nicht mehr bewegen lässt, ohne zu reißen!).
Die Füllung ganz gleichmäßig darauf verteilen, dann den Strudel von der Längsseite her aufrollen, so dass die Naht unten ist. Das geht ganz wunderbar mit dem Backpapier, wenn man die Füllung auf dem oberen Drittel des Teiges aufgetragen hat.
Eigelb und Milch mischen und den Strudel mit Hilfe eines Pinsels damit bestreichen. Den Apfelstrudel in den vorgeheizten Backofen schieben und für ca. 40 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann lauwarm servieren. Dazu passt Vanillesoße, Sahne oder Vanilleeis.
Meine Tipps:
Sollte Euch etwas Teig übrig bleiben, könnt Ihr daraus Motive nach Wahl ausstechen und den Strudel damit belegen.
Mürbeteig ist natürlich nicht so elastisch wie ein Strudelteig, daher kann es durchaus passieren, dass er an der einen oder anderen Stelle etwas reißt. Macht nix, einfach mit etwas Teig flicken!

Fruchtiger Südtiroler Apfelstrudel mit Mürbeteig – ganz einfach und herrlich saftig
- Total Time: 1 hour 20 minutes
Description
Einfaches und gelingsicheres Rezept für einen Südtiroler Apfelstrudel mit Mürbeteig
Ingredients
Ausreichend für einen großen Strudel oder aber 2 kleine Exemplare:
Teig:
300 g Mehl
175 kalte Butter
1 Ei
100 g Puderzucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
Füllung:
800 g Äpfel
30 g Semmelbrösel
90 g brauner Zucker
30 g Sultaninen
2 EL Rum (ersatzweise Orangensaft)
1 TL Zimt
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
Bestreichen:
1 Eigelb
2 EL Milch
Instructions
Alles Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben. Die Butter dafür in Würfel schneiden. Mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine zu einem krümeligen Teig kneten. Anschließend mit den Händen rasch zusammenkneten, zu einer Scheibe formen und in Folie gepackt für ca. 30 Minuten kühlen.
Die Sultaninen (oder Rosinen) für ca. 15 Minuten im Rum einlegen. Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Brösel, Sultaninen (gerne mit dem Rum), Vanille, Zimt und Zitronenschale zufügen und alles gut miteinander vermischen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze verteilen.
Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 30 cm groß ausrollen. Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig direkt darauf geben (das ist wichtig, weil er sich mitsamt der Füllung nicht mehr bewegen lässt, ohne zu reißen!).
Die Füllung ganz gleichmäßig darauf verteilen, dann den Strudel von der Längsseite her aufrollen, so dass die Naht unten ist. Das geht ganz wunderbar mit dem Backpapier, wenn man die Füllung auf dem oberen Drittel des Teiges aufgetragen hat.
Eigelb und Milch mischen und den Strudel mit Hilfe eines Pinsels damit bestreichen. Den Apfelstrudel in den vorgeheizten Backofen schieben und für ca. 40 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann lauwarm servieren. Dazu passt Vanillesoße, Sahne oder Vanilleeis.
Sollte Euch etwas Teig übrig bleiben, könnt Ihr daraus Motive nach Wahl ausstechen und den Strudel damit belegen.
Mürbeteig ist natürlich nicht so elastisch wie ein Strudelteig, daher kann es durchaus passieren, dass er an der einen oder anderen Stelle etwas reißt. Macht nix, einfach mit etwas Teig flicken!
- Prep Time: 40
- Cook Time: 40
- Category: Dessert
- Cuisine: Südtirol
Meine Tipps / FAQ
Welche Äpfel verwende ich am besten für diesen Dessertklassiker?
Ich verwende gerne sehr säuerliche Äpfel für einen Apfelstrudel, also beispielsweise Boskoop, Braeburn oder Elstar. Dann ist das Zusammenspiel aus Süße und Säure einfach perfekt!
Kann man den Apfelstrudel vorbereiten?
Das kann man gut, aber ich würde die Komponenten separat im Kühlschrank lagern und dann den Strudel erst vor dem Backen rollen. Ansonsten kann es passieren, dass der Mürbeteig durch die saftigen Äpfel aufweicht.
Kann man den Apfelstrudel einfrieren?
Ja, der gebackene Apfelstrudel kann – am besten portionsweise – eingefroren werden. Dann auftauen und ganz kurz zum Aufwärmen in den heißen Ofen schieben.
Was serviert man klassischerweise zu einem Südtiroler Apfelstrudel?
In der Regel wird der Apfelstrudel mit Vanillesoße serviert. Häufig gibt es aber auch Vanilleeis und/oder Sahne dazu.

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Andrea
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