Reisen Tipps

Best of Zillertal – meine kulinarische Auszeit in Österreich

Werbung

Heute erzähle ich Euch etwas vom von einer tollen Einladung ins schöne Zillertal. Ich war nämlich mit ein paar lieben Kollegen von Best of Zillertal eingeladen, Land, Leute und das gute Essen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. 

 

Ich hatte bisher das Zillertal tatsächlich nur zum Skilaufen abgespeichert und mir überhaupt keine Gedanken gemacht, wie es in dieser schönen Region wohl im Sommer sein mag. Hübsch ist es, sehr hübsch! Und: es gibt richtig viel zu erleben, eine traumhaft schöne Umgebung und sehr viele nette Menschen.

 

Das Urlaubsparadies die „Erste Ferienregion im Zillertal“ (Region Fügen-Kaltenbach, quasi der Einstieg ins Zillertal) umfasst 12 Orte, jeder mit eigenem Charakter,  wir wohnten in Stumm, einem kleinen idyllischen Örtchen unterhalb des Stummerbergs. 
Im Sommer überzeugt die Region Fügen-Kaltenbach mit unzähligen Wanderwegen und Bikerouten. Gerade auch für Familien mit Kindern gibt es viele Aktivitäten, so findet man beispielsweise auf verschiedenen Themenwegen und Ausflugszielen viel Abwechslung. Egal, ob Urlaub auf dem Bauernhof oder in einem Hotel gewünscht wird, im Zillertal werdet Ihr fündig. Detaillierte Infos für Euren Urlaub – egal ob Sommer oder Winter – bekommt Ihr auf der Seite Best of Zillertal

Für alle Wandersleute‘: schaut sie Euch an, die schöne Bergwelt vom Zillertal, hier lässt es sich wirklich gut aushalten… Wandern waren wir zwar nicht, aber einen kleinen Ausflug auf den Stummerberg gab es schon, s. nachfolgende Fotos…

 

„Guat’z essen“ 

Das erste get together war am Freitagabend zum Abendessen, mit von der Partie waren: Tanja und Jasmin von den Foodistas, Simone von S-Küche, Mel von Gourmet Guerilla und vor Ort getroffen haben wir Silke von Fräulein Glücklich, die in Stumm lebt, sowie Marina und Kathi von „Best of Zillertal“.

Gegessen haben wir bei Peter Fankhauser und seiner Crew im schönen, kürzlich erst eröffneten Guat’z essen, einem großartigen vegetarischen Restaurant. Dieses Dinner war ein Gedicht, rundherum gelungen und wahnsinnig schmackhaft… hätte mir Jemand vorher erzählt, was man aus einer Karotte (s. Foto) alles herausholen kann, ich hätte es ihm nicht geglaubt, es war schlichtweg famos, genauso wie der Rest des Menüs!

 

Reise ins Zillertall mit ZimtkeksundApfeltarte.com

 

Peter Fankhauser ist gelernter Koch und Patissier, er verarbeitet in seinem Restaurant nur heimische Produkte und all das, was er in seinem eigenen Permakultur-Garten direkt neben dem Restaurant erntet. Perma….. was?  Ich würde sagen: „das sieht aber mächtig unordentlich aus und hier muss dringend mal einer jäten…“,  hat aber alles seinen Sinn! Permakultur ist abgeleitet vom englischen permanent (agri)culture, bedeutet “dauerhafte Landwirtschaft“ und ist ein nachhaltiges Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau, das darauf basiert, natürliche Kreisläufe in der Natur zu beobachten und nachzuahmen.

Was Peter in seinem Restaurant zaubert, ist großartig und solltet Ihr mal in der Umgebung sein, dann ist das „Guat’z essen“ in Stumm eine unbedingte Empfehlung von mir!

 

 

Der Paulerhof

Gut ausgeschlafen ging es dann am nächsten Morgen zunächst zum Paulerhof, einem super gepflegten und wunderschönen Bio-Bauernhof, der Milchvieh und Kälberaufzucht betreibt und von Familie Lechner geführt wird.

 

 

Eva, die Tochter führte uns zunächst über den Hof, zeigte uns die Kühe, Kälbchen (hier sind – wie überall in Tirol, die Kühe im Sommer auf den Weiden, lediglich die Mutterkühe und ihre Kälbchen sind derzeit am Hof), ein paar Hühner für frische Eier wohnen hier, ebenso wie ein paar Katzen. Eva zeigt uns außerdem ihre selbst gezogenen Heilpflanzen, über deren Wirkung sie eine ganze Menge weiß… echt spannend!

 

Anschließen ging es ins Haus zu Mutter Elisabeth, die frisch gebackenes Brot, leckersten Käse, selbst gemachten Joghurt, Holunderblütensirup und köstlichen Speck für uns als Jause bereitet hatte. Alles hier selbstverständlich saisonal und regional und ganz natürlich produziert. Selbstverständlich haben wir uns sehr gerne durch all diese Leckereien gekostet und zur Verdauung noch einen kleinen Birnen-Schnaps getrunken 🙂 

Es war schön bei Euch auf dem Paulerhof, vielen Dank für die herzliche Gastfreundschaft!

 

Gut gestärkt warfen wir noch einen Blick in die sehr wohnlichen und gepflegten Ferienwohnungen und den einladenden Wellnessbereich des Hauses, dann hieß es schon Abschied nehmen und auf zur nächsten Station, dem Bienenhof Zillertal in Strass. 

 

Bienenhof Zillertal

 

Jacqueline und Daniel, Geschwister und Besitzer des Bienenhofs, haben uns zunächst einen Standort im Wald gezeigt, wo ihre Bienen fleißig sammeln. Die beiden erklärten uns bei Sichtung der Stöcke, dass Bienen das Ganze Jahr über Betreuung benötigen, aber, um guten Honig zu produzieren, vor allem gutes Wetter wichtig ist, ansonsten futtern Bienen ihre eigenen Vorräte – wäre für den Imker natürlich kontraproduktiv. Wir haben uns nah heran getraut (der Smoker dient zur Beruhigung der Bienen) und sogar eine Königin erspäht…. kein Stich, alle happy, weiter ging’s im Programm 🙂

 

 

Dann ging es gemeinsam wieder zurück zum Lädchen, wo auch gleichzeitig die Produktion und Abfüllung stattfindet, hier konnten wir selbst Honig schleudern, Met trinken und in einem „Honig-Tasting“ die vielen unterschiedlichen Geschmäcker von Honig kennenlernen. Meine Favoriten: Korianderhonig und Apfelblütenhonig – so lecker!

Mich hat an diesem Nachmittag vor allem der Enthusiasmus von Daniel und Jacqueline begeistert! Es ist zutiefst beeindruckend, mit welchem unglaublichen Engagement und Herzblut sie das Erbe ihres Vaters weiterführen und einen Beruf ausüben, der eigentlich ausschließlich aus Handarbeit besteht und wahrlich nicht einfach ist! 

Nicht einfach… warum? Die Bienenstöcke müssen regelmäßig besucht, gesichtet und gepflegt werden, die Zeit der Honigernte ist sehr kurz (ist ja klar!),  die Waben werden von Hand vom Wachs befreit, der Honig wird sehr häufig von Hand in der Schleuder aus den Waben geschleudert, jedes (JEDES!) Glas Honig wird von Daniel von Hand abgefüllt, und und und! Hut ab!!!

 

Kochschule „glücklich kochen“

Der richtig schöne Ausklang eines wundervollen Besuchs im Zillertal war am Abend das gemeinsame Kochen in der Kochschule von Silke. Silke ist nicht nur eine sehr liebe Bloggerkollegin, die ich inzwischen etliche Jahre kenne, sie betreibt seit einiger Zeit die hübsche Kochschule „glücklich kochen“ in Stumm.Wir hatten so viel Spaß beim Zubereiten von Tiroler Krapfen (das wundervolle Rezept dafür findet Ihr hier bei Silke), haben das eine oder andere Weinchen geschlürft und uns großartig unterhalten. Aber seht selbst….. 

 

 

Es war sehr lecker, es war sehr gemütlich und es wurde sehr spät bei all unserem Geplapper und Gefutter und Getrinke…. und richtig schön war es!

Tausend Dank, liebe Silke, für Deine Gastfreundschaft! 

 

 

 

Und ein ganz dickes Dankeschön an „Best of Zillertal“ für die Einladung und die wundervolle Reise. Es hat viel Spaß gemacht und ich komme in jeden Fall wieder!

Ich hoffe, mein kleiner Reisebericht hat Euch das Zillertal ein wenig näher gebracht und Ihr habt vielleicht bald einmal Lust – egal ob im Sommer oder Winter – dorthin zu reisen.

 

Ich wünsch‘ Euch was!

Andrea

 

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit „Best of Zillertal“

Comments (2)

  • Liebe Andrea,

    dein Bericht ist ganz wundervoll und lässt mich auf unsere gemeinsame, schöne Zeit im Zillertal zurück denken.

    Vielen Dank <3

    Auf ein nächstes Mal und ganz liebe Grüße, Silke

    Antworten
    • Es war wirklich toll und hat viel Spaß gemacht!
      Liebe Grüße, Andrea

      Antworten

Write a comment